Poetry Karaoke
Singen verboten! Was in klassischen Karaoke-Bars selbstverständlich ist – bekannte Songs mitsingen – wird hier bewusst vom Programm gestrichen. Beim Poetry Karaoke steht nicht die Stimme im Sinne von Gesang im Mittelpunkt, sondern der Text selbst. Statt Liedern von Popstars werden Texte aus ganz unterschiedlichen Kontexten gelesen und performt: Gedichte, Rap-Lines, Essays oder auch bekannte Meme-Texte. Stimmen von Autor*innen wie Emmy Hennings oder Emilia Roig können dabei ebenso auftauchen wie Texte von Audre Lorde oder experimentelle Dichtung von Hugo Ball. Auch Internetkultur, Popreferenzen und humorvolle Klassiker dürfen ihren Platz finden, etwa neben literarischen Texten wie dem berühmten Gedicht «Erlkönig». Teilnehmende aus dem Publikum wählen spontan einen Text aus und tragen ihn vor, ganz ohne Gesang. So rückt das gesprochene Wort in den Mittelpunkt des Abends. Eine grosse Auswahl an Texten liegt bereit zum Einlesen, eigene Texte oder Vorschläge können ebenfalls mitgebracht und geteilt werden. Während der Sprechpausen spielt diabeat Musik, die im Gegensatz zu Poetry Karaoke ganz ohne Worte auskommt. Verschnaufpausen zum Fallenlassen.
Stay tuned! Einige Textbeispiele werden hier ab April zur Einsicht veröffentlicht.
dia beat bietet musikalische Entdeckungsreisen für die vier Wände des Schlafzimmers, des Pubs, des Liegeevents, dafür, sich stundenlang in die Augen zu schauen, dafür, sich einlullen zu lassen. Ein Projekt von Beata Pellanda, Mitbegründerin des Fishnet Collective und multidisziplinäre Künstlerin mit Wohnsitz in Biel, Schweiz.
Einfach gesagt
Beim Poetry Karaoke wird nicht gesungen. Menschen aus dem Publikum lesen Texte laut vor, zum Beispiel Gedichte oder kurze Texte aus dem Internet. Es hat schon Texte da, man kann selber Texte mitbringen.
Für Menschen mit Mobilitätsbehinderungen
Das Festivalzentrum ist barrierefrei zugänglich. Gegenüber dem rechten Hofeingang befindet sich eine Rampe ins Erdgeschoss. Das Lehrer*zimmer ist über diese Rampe und den Gang erreichbar. Der Ort verfügt über ein barrierefreies WC.
Social Story
Social Stories werden als Hilfsmittel eingesetzt, um Personen auf eine öffentliche Veranstaltung wie eine Theatervorstellung vorzubereiten. In unseren Social Stories finden Sie für die Vorstellungen eine genaue Beschreibung, welche Situation Sie am Spielort erwartet und welche Gepflogenheiten dort gelten. Das PDF zur Social Story vom Festivalzentrum finden Sie hier.